Vom 20. bis 22. Oktober traf sich der neu gewählte Vorstand in Berlin. Themenschwerpunkte waren dabei die Einrichtung einer Geschäftsstelle, unsere neue Rolle als Arbeitgeber und die Wünsche und Visionen für die einzelnen Ressorts und den Verband als Ganzen. Kölsch gab es diesmal nicht (worüber nicht alle unglücklich waren), dafür kulinarische Erfahrungen (fast) quer über den Globus…

Los ging es am Freitag mit einem Frühstück im Migration Hub, einem Shared Office Space, das neben ganz vielen tollen Projekten im Migrationsbereich auch unsere Geschäftsstelle beherbergen wird und an diesem Wochenende unser Tagungsort war. Zwischen Berlinern/Krapfen/Pfannkuchen und thüringischen Würsten konnten wir einen beeindruckenden Blick über den Tellerrand werfen und Kontakte knüpfen. Abends, beim äthiopischen Essen mit Ana Álvarez (der Gründerin des Migration Hub) und unserer Beirätin Friederike Foltz, wurde über die jeweiligen aktuellen Projekte, Pläne und allgemein wichtige Aspekte, wie zum Beispiel Qualitätssicherung, diskutiert.

Der offizielle Startschuss erfolgte dann am Samstag in und mit unserer Geschäftsstelle. Praktische Aspekte wie Arbeitsvertrag und Kommunikationswege mussten genauso geklärt werden, wie der Umgang mit der für uns alle neuen Personalverantwortung und unser Selbstverständnis als Arbeitgeber. Außerdem ging es unter anderem um die genaue Ausgestaltung der Öffentlichkeitsarbeit (insbesondere mögliche Publikationen für die RLCs und Ideen für Veranstaltungen), technische Grundfragen (besonders relevant für die Umsetzung der RLC-Datenbank) und natürlich Finanzen (unter Anderem der aktuelle Bedarf der RLCs und zukünftige Fördermöglichkeiten). Unterbrochen wurde dieser produktive Tag von Foto-Shootings (das Ergebnis könnt ihr bald – ohne Augenringe! – auf unserer neuen Homepage sehen) und aus kulinarischer Sicht von Burritos, veganen Burgern und Süßkartoffel-Pommes. Abends folgte dann auf ein leckeres lettisches Essen noch eine Partie Billard im Hostel, begleitet von einem Feierabendbier (aber kein Kölsch…).

Der Sonntag stand zunächst im Zeichen der einzelnen Ressorts, die vom Status quo der aktuellen Projekte und dem weiteren Vorgehen berichteten (insbesondere Mitgliederbetreuung, fachliche und strukturelle Unterstützung der RLCs). Und dann konnten wir das am Samstag Erarbeitete gleich mal testen, als Simon Herker als erster Angestellter des Dachverbandes dazu kam! Mittags gab es eine Pizza im Hub, gefolgt von Diskussionen über Vernetzung und langfristige Strategien zum Abschluss dieses Wochenendes.

Pamela und Max durften dieses allerdings verlängern, um am Montag noch die Bewerbungsgespräche mit den Kandidaten für die Geschäftsführungsstelle zu führen. Dazu bald mehr…

Fazit: Neue Erfahrungen in vielerlei Hinsicht!