Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland

Refugee law clinics russia

Mehr

das projekt


Mit diesem Projekt erreichen wir einen Austausch zwischen zukünftigen Jurist_innen aus Russland und Deutschland, um sie für Problembereiche aus dem Bereich Menschenrechte, Migration und Asyl zu sensibilisieren. Vehikel für diese Sensibilisierung ist die Clinical Legal Education.

Clinical Students aus Russland und Deutschland werden jeweils an mehreren Trainings und Workshops in Voronezh, Nizhny Novgorod, St. Petersburg und Kaliningrad teilnehmen. Eine russische Delegation aus ausgewählten Clinical Students wird zudem eine Studienreise nach Deutschland unternehmen, um die Arbeit der Law Clinics im Bereich Migration und Asyl kennenzulernen.

Zur Finanzierung des Projekts haben wir uns im Programm Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland beim Auswärtigen Amt beworben (https://oepr.diplo.de/zuwoep/variableContent/showAbout.html).

Der Ablauf

Für das Austauschprojekt suchen wir nach vier RLCs aus Deutschland. Jeweils eine Person aus jeder dieser RLCs soll zu jeweils einem der Trainings bzw. Workshops nach Russland reisen. Im September kommen die Clinical Students aus Russland für eine Studienreise nach Deutschland. Hier bekommen sie zunächst beim Bundesverband eine Einführung in das internationale und europäische Asylsystem. Anschließend reisen jeweils vier von Ihnen zu den Standorten der teilnehmenden RLCs, um dort einen Einblick in die praktische Arbeit einer Refugee Law Clinic in Deutschland zu erhalten.

Die Trainings, Workshops und die Studienreise sollen durch Berichte beschrieben und auf Social-Media begleitet werden; das ist vom Auswärtigen Amt ausdrücklich gefordert.

Kaliningrad

August 2018

Deutschland

September 2018

Voronezh

Oktober 2018

Nizhny Novgorod

November 2018

St. Petersburg

Dezember 2018

Non-governmental educational institution “St.Petersburg Institute of Law named after Prince P.G.Oldenburgsky”

Für das Projekt arbeiten wir zusammen mit dem ‚St. Petersburg Institute of Law named after Prince P.G. Oldenburgsky. 

Das St. Petersburg Institute of Law named after Prince P.G. Oldenburgsky existiert seit 1992. Es versteht sich als Incubator für kreative und moderne Ansätze der Jurist_innen-Ausbildung in Russland mit einem thematischen Schwerpunkt auf der Ethik des Anwaltsberufs und Social Justice Education. Seit 1995 unterhält es zudem eine Law Clinics. Das Institut hat langjährige Erfahrung in der Organisation von Trainings, Moot Courts, Workshops und Konferenzen. Sie verstehen sich – nicht nur im Namen – in der Tradition der St. Petersburger Emperor School of Jurisprudence (1835-1918) und setzen sich für verantwortungsvolle Ausbildung zukünftiger Jurist_innen in Russland ein.

Die Bewerbung

Vier RLCs sind im Vergleich zu unserem Netzwerk nicht viele. Dieser Austausch ist auch als Pilotprojekt zu verstehen. Sollte er erfolgreich sein und gut angenommen werden, soll es in Zukunft viel mehr solcher Projekte geben.

Interessierte RLCs sollten in einem Konzept ausarbeiten, (1) warum sie an diesem Austausch interessiert sind, (2) welchen Beitrag sie bei den Trainings in Russland organisieren und (3) wie sie den Clinical Students auf der Studienreise einen Einblick in die praktische Arbeit in Deutschland vermitteln wollen.

Deadline: 02. Juli.

Kontakt:

Refugee Law Clinics Deutschland e.V.
c/o Wigwam eG, Prinzenallee 74, 13357 Berlin
+49 (0) 152 378 43 284
info@rlc-deutschland.de

 

Spendenkonto:

Refugee Law Clinics
Deutschland e.V.
IBAN: DE49 4306 0967 1210 4835 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank Bochum

IMPRESSUM / DATENSCHUTZ