Am 6. und 7. April fand die erste Regionalkonferenz der norddeutschen Refugee Law Clinics statt. Insgesamt folgten sieben Refugee Law Clinics aus Göttingen, Berlin, Rostock, Hamburg (Universität und Law School), Osnabrück und Kiel der Einladung nach Hannover. Im Mittelpunkt stand das Thema „Qualität in Ausbildung und Beratung“.

Dementsprechend gliederte sich auch die Tagung: Den ersten Tag wurde eine umfassende Bestandsaufnahme über bestehende Aus- und Fortbildungskonzepte durchgeführt, indem die RLCs zunächst ihre eigenen Konzepte vorstellten. Dabei wurden in erster Linie folgende Herausforderungen ermittelt und analysiert: Wie können Berater*innen aktiviert werden? Welche Themen müssen in der Ausbildung behandelt werden und müssen wir uns thematisch weiterentwickeln? Welche Art von Fortbildung führen wir durch und wie findet die Supervision statt? Wie gehen wir mit negativem Feedback um?

Schnell stellte sich heraus, dass die RLCs zwar alle sehr unterschiedlich aufgestellt sind, aber durchaus ähnlichen Herausforderungen in der Beratung, Vereins- oder Organisationsarbeit sowie der Ausbildung gegenüberstehen. Der Lösung dieser Probleme wurde dann der folgende zweite Konferenztag gewidmet, an dem u.a. ein „ideales“ Ausbildungs- und Fortbildungsprogramm entwickelt wurde, das neuen und alten RLCs als Ideal zur Nachahmung dienen kann.

Auch der Dachverband spielte eine aktive Rolle in der Konferenz. Dank der Förderung durch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung konnte er die Tagung finanzieren. Außerdem gab es inhaltlichen Input durch Vertreter des Dachverbandes – und es wurden einige übergreifende Kooperationen vereinbart, auf die man gespannt sein kann.

Die RLC Hannover dankt dem Dachverband für die geleistete Unterstützung und vor allem den Kolleg*innen für die zahlreiche Teilnahme und die tolle Mitarbeit.